Weich. Schützend. Außergewöhnlich. Ein Kokon, geboren in der Wildnis. Eine Hommage an das Nomadentum. Die sanfte Wärme der Yakwolle trifft auf die frische Luft der Hochebenen.
Khullu fängt die Seele der Nomaden ein – den Duft von Buttertee am Morgenfeuer, den Weihrauch, der in die dünne Luft steigt, und die stille Kraft des Lebens zwischen Erde und Himmel.
In der Weite des tibetischen Plateaus wird der Rhythmus des Lebens vom Wechsel von Tag und Nacht, dem Wechsel der Jahreszeiten und der Wanderung zu neuen Weidegründen bestimmt. Die Nomaden und ihre Yaks sind seit langem eins geworden, sie existieren gemeinsam zwischen Himmel und Erde und durchstreifen diese grenzenlose Wildnis als Einheit.
Khullu ist die ultimative Verkörperung des Nomadengeistes – es ist das weiche Unterfell des Yaks, das sorgfältig gesammelt und von Hand zu Kleidung für die Hirten gewebt oder zu Zelten vernäht wird. Seit Generationen von Wanderungen spendet es den Hirten nicht nur Wärme, sondern bringt ihnen auch die Freiheit, umherzustreifen, und eine tiefe Verbindung zum Land.
Vor Tagesanbruch führt der Hirte seine Yaks in die tiefen Talwiesen. Der Wind bewegt die Ecken des schwarzen Zeltes, und die Luft ist erfüllt vom milchigen Aroma des Buttertees, dem Kräuterduft tibetischer Räucherstäbchen und dem schwachen Rauch eines brennenden Feuers. Es ist der erste Atemzug der Erde, bevor sie erwacht, der die rohe Textur des Lebens in sich trägt.
Warmer Buttertee und scharfe Gewürze wärmen das Innere des schwarzen Zeltes und treffen in der Dämmerung des Hochlands auf Räucherstäbchen und heiliges Holz. Weiches Yakfell und trockenes Wildgras schmiegen sich an die Haut, innig, ursprünglich, still und kraftvoll.
Nomadische Freiheit, vereint mit der Natur. Keine Ziegelsteine, die binden, keine Grenzen, die festhalten. Die Nomaden nähen Fäden in die Wildnis zwischen Grasland und Schneegipfeln.
